Daytrading lernen PDF

Sie möchten Traden, insbesondere Daytrading lernen und wissen noch nicht „Wie“. Hierzu möchte ich Ihnen auf dieser Seite einige wertvolle Tipps geben und eine Datei zum Herunterladen >> Daytrading-lernen-pdf.

Es ist immens wichtig, vor dem Traden die eigenen Gründe hierzu aufzuschreiben.

  1. Warum möchte ich ein Trader werden?
  2. Gibt es für mich Vorbilder im Bereich Finanzen?
  3. Welche Gedanken, Gefühle begleiten mich hierbei?
  4. Bin ich ein emotioner Mensch?
  5. Kann ich meine Emotionen und Gedanken kontrollieren und fokussieren?
  6. Mindset prüfen und korrigieren
  7. Bin ich vorbereitet und habe einschlägige Literatur, Foren oder Kurse belegt?
  8. Welche Vorkenntnisse bringe ich ggf. aus meinen bisherigen Tätigkeiten mit?
  9. Bin ich lernbereit und risikofreudig?
  10. Erstellen Sie einen Plan

Trading-Plan

  • Welchen Markt möchte ich in welcher Zeitspanne und mit welcher Trading-Art handeln?
  • Gibt es eine sogenannte „beste Gelegenheit“ – Charts prüfen (Formationen, Preise)
  • Risiko-Management – wie weit bin ich bereit, Risiken einzugehen, eigene Regeln unbedingt aufschreiben
  • Eigene Überzeugung prüfen anhand einer Skala von 1 – 10, je höher desto besser, jedoch selbstkritisch sein
  • Ergebnis – ist der Trade vorbei, schriftlich festhalten und überlegen, welche Gründe es hierzu gibt
  • Nachbereitung – Review: was waren die Gedanken, Gefühle während des Tradings, was gilt es zu beachten, zu lernen und zu ändern

Trading – ein schwieriger Beruf / Tätigkeit

Das kann so definiert werden, denn ein Trader wird täglich in all seinen Tiefen genau gefordert. Daher ist es wichtig, die eigene Entwicklung (Ausbildung) langsam, in Teilziele zerlegt, Stück für Stück zu planen und stets zu überprüfen. Daytrading beinhaltet nicht nur finanzielle, sondern auch psychische Risiken. Halten Sie sich das stets vor Augen!

Möchten Sie an Aktien-, Forex-, Rohstoff- oder anderen Märkten teilnehmen, seien Sie sich des Risikos bewusst. Legen Sie ihre Investitionsziele (min. bis max.) fest, prüfen Sie ihre Fertigkeiten und Kenntnisse, legen Sie die Höhe ihrer Investition fest und setzen Sie niemals Geld ein, das sie nicht verlieren sollten!

Bei allen außerbörslichen Derivatehandelstransaktionen sind Sie einem erheblichen Risiko ausgesetzt. Das beinhaltet nicht nur Hebel, reduzierten Schutz seitens Behörden, Marktschwankungen, die den Preis erheblich beeinflussen können, Liquidität von Währungen oder Währungspaaren.

Hebel einsetzen

Der Einsatz von Hebeln kann dazu führen, dass jede Marktveränderung eine proportionale Wirkung auf Ihr Guthaben hat. Dies kann sich sowohl negativ oder positiv auswirken. Ein Gesamtverlust der eingesetzten Mittel (Einschussmittel) kann eintreten oder es müssen gar weitere Zahlungen erfolgen, um die Position zu halten. Wird die notwendige Marge nicht erfüllt, kann die Position sogar liquidiert werden. Für alle daraus resultierende Verluste sind Sie allein verantwortlich. Risikominderung ist machbar mit „Stopp-Loss“ oder „Limit“-Aufträgen. Da Trading überwiegend internetbasiert ist, entstehen Risiken hinsichtlich Hardware, Software, Verbindung uvm.

Es gibt sicherlich einige Foren, die gerade für Anfänger wertvolle Tipps bieten. Jedoch sollte man nicht blind folgen, sondern immer die eigene Situation im Auge behalten. Erfolgreiche Trader gehen anders vor, sie kennen die Märkte, verfallen kaum noch in Panik und treffen somit auch bessere Entscheidungen. Eine weitere gute Lernplattform bieten Demokonten erfahrener Broker. Hier kann man entspannt traden lernen und sieht genau, welche Strategie erfolgreich ist, welche Fehler man begeht usw.

Gerade für Anfänger ist das Buch „Trading-Psychologie“ von Norman Welz sehr hilfreich. Hier wird sehr ausführlich erklärt, wie Profis denken und handeln, wie sie die Angst wandeln. Es ist eine Pflicht-Lektüre für jeden Trader, denn sie zeigt auf, wie wichtig und einflussreich die eigene Persönlichkeit, und das, was sie ausmacht, beim Trading ist.

Was unterscheidet einen Trader von einem Investoren?

  • Trader handeln sehr kurzfristig, Investoren eher langfristig
  • Investoren lassen die Märkte für sich entscheiden, sie handeln mit Aktien oder Beteiligungen
  • Trader übernehmen Verantwortung und managen ihre Trades
  • Trader handeln Long oder Short
  • Trader nutzen Derivate mit entsprechendem Hebel
  • Ein hoher Hebel kann jedoch auch zu höherem Verlust führen
  • Trader muss ein Money-Management genau betreiben

Es ist wichtig, sich die Frage zu stellen, ob man Trader als einen Beruf betreiben will. Hierbei ist man fast immer alleine tätig, sitzt stundenlang vor dem PC oder Tablet, hat wenige Kontakte. Hat man Familie, muss man sich fragen, wie viele Zeiten kann ich mit ihr verbringen oder vernachlässige ich sie gar, da gerade wichtige Börsennotierungen erscheinen, denen man unbedingt folgen muss.

Es ist durchaus ein hoher Preis, den man für erfolgreiches Trading zahlen muss, nicht finanzieller Art, jedoch sozialer Art. Abschliessend möchte ich bemerken, dass es außer Trading noch einige Investitionsmöglichkeiten gibt, die lukrativ sind und weniger risikobehaftet.

Der wichtigste Unterschied zwischen einem erfolgreichen und erfolglosen Trader liegt in der LERNKURVE!

Höhe des Startkapitals beim CFD-Handel

Die meisten CFD-Konten überleben nicht einmal drei Monate. Wissen diese Trader denn worauf sie sich einlassen? Normalerweise, ja.

CFD’s sind kreditfinanziere Derivate und man kann mit hohem Hebel und geringem Kapitaleinsatz durchaus höhere Gewinne einfahren, jedoch auch Verluste….

Natürlich kann man mit einem Startkapital von 5000 – 10000 Euro/USD und entsprechenden Hebeln einen grösseren Gewinn erzielen als mit 500 Euro/USD Startkapital. Das Gleiche gilt jedoch auch für die Verluste. Bei einem Starkapital von 500 bis 1000 Euro/USD wähle ich einen Broker, der mir relativ kleine Positionsgößen zum Handeln gewährt.

Positionsgröße

2 % des Depotvermögens pro Trade riskieren.

Beispiel: Konto wurde eröffnet und 500 Euro sind eingezahlt. Ich möchte einen CFD kaufen (long) und kann mir gemäss obiger Regel nur 2 % Verlust = 10 Euro erlauben. Das lässt wenig Handlungsspielraum. Lösung: Einen Broker finden, der es erlaubt, den DAX ab 0,1 CFD zu handeln.

Schlussbemerkung:

Die Wahl der richtigen Positionsgrösse ist wichtiger als die Höhe des Startkapitals.

Bringen Sie nur 500 Euro Startkapital auf, so ist es nur möglich, mit sehr kleinen Positionsgrössen zu handeln. Dann dauert es deutlich länger, bis das Konto eine entsprechende Höhe erreicht. Häufig ist die Gier größer als die emotional-mentale Kontrolle und man erkennt zu spät, dass die Entwicklung des Trades in eine unerwünschte Richtung verläuft, was zur Depotvernichtung führen kann.
Bringen Sie Geduld, Disziplin und Lernbereitschaft mit, so können Sie auch mit einem kleinen CFD-Konto starten und sukzessive lernen und den Einsatz auch erhöhen. Jedoch sollte der Einsatz schon 500 Euro betragen.