Was ist Daytrading

Daytrading:

Spekulativer Handel

mit Wertpapieren. Positionen werden an einem Tag eröffnet und wieder geschlossen. Gewinne (auch Verluste) entstehen durch Kursänderungen. Somit ist ersichtlich, dass sehr schnell eine Entscheidung hinsichtlich Gewinn oder Verlust zu treffen ist. In der Regel wird mit Aktien, Futures oder Derivate gehandelt (spekuliert).

Daytrading entwickelte sich zunehmend durch einen computergestützten Börsenhandel, der zu Beginn der 70er Jahre in den USA begann und dort auch von vielen Privatanlegern ausgeübt wird.

Rechtliche Grundlagen für Deutschland findet man im WpHG (Wertpapierrecht).

Durch sogenanntes shorten (leer verkaufen)  von Aktienpositionen können gar mit fallenden Kursen Gewinne erzielt werden. Ein Daytrader kann während eines Tages somit viele Gelegenheiten erhalten, die es ihm ermöglichen, Gewinne zu erzielen.

Daytrading als Chance

für hohe Rendite, ggf. jedoch auch Totalverlust. Ein geeigneter Broker unterstützt den Trader, ohne dass dieser selbst ein großes Tradingvolumen haben muss. Dies geschieht durch den Einsatz von Hebeln, die das eingesetzte Kapital deutlich erhöhen. Der Einsatz kann bereits ab 100 bis 200 Euro oder Dollar erfolgen. Die schnelle Orderausführung ist von größter Wichtigkeit, gerade beim Daytrading. Doch hier zeigt sich genau die Qualität eines Brokers. Die Genauigkeit der Charts, die verlässliche Ausführung der Order, sind Qualitätsmerkmale von großer Bedeutung. Beim Daytrading können die Gewinne sehr hoch sein, infolge der Hebel-Wirkung kann es bei kleinen Kursänderungen jedoch auch bis zum Totalverlust kommen.

Daytrading bietet überdurchschnittliche Gewinnmöglichkeiten, jedoch ist das RISIKO ungleich höher als bei üblichen Geldanlagen. Das muss beachtet werden. Daytrading sollte man nicht als eine Möglichkeit des „schnell reich werdens“ ansehen, sondern als eine bestimmte Arbeitstätigkeit.

Ein umfangreiches Training ist erforderlich und es kann ein paar Jahre dauern, bis man wirklich das Trading in seiner Vielfalt versteht. Viele Trader, oder solche, die es werden möchten, scheitern oftmals infolge mangelnder Fachkenntnis, fehlendem Kapital, mangelnder Disziplin oder einer schlechten – gar fehlender – Strategie.

All dies kann man jedoch überwinden, wenn man ernsthaft und diszipliniert an seiner Tätigkeit als Trader feilt. Das Lernen anhand bestimmter Trainingsprogramme oder an der Seite eines erfahrenen Traders und die Erstellung eines Strategieplanes sind hierzu sehr nützlich und unabdingbar. Daytrader ist kein allgemein anerkannter Beruf. Somit ist es wichtig, sich die erforderlichen Kenntnisse im Eigenstudium beizubringen, durch das Lesen von Fachartikeln, Mitgliedschaft in diversen Trading-Foren und natürlich durch die Praxis mit einem Demokonto.

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